Endstation Sarmingstein

von fisch E-Mail

Link: http://www.strudengauer.tv

Wie Grein-TV recherchierte, findet man nach dem Bahnhof Sarmingstein, vor dem sogenannten  Kleinen Sarmingsteiner Tunnel, hart an der Landesgrenze zu Niederösterreich eine Sperrvorrichtung, welche den Zugsverkehr unmöglich macht: Eine große rote Tafel, welche das Ende befahrbarer Gleisanlagen anzeigt, sowie eine Sperrvorrichtung am Boden.

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Wenige Meter dahinter ist der Oberbau bereits dermaßen kaputt, dass eine sichere Befahrung auch aus Sicht des Laien nicht gegeben ist: Mehrere Eisenschwellen sind vollständig durchgebrochen und liegen in zwei bis drei Teilen im Schotterbett.
Fremdenverkehrsverantwortliche im Strudengau sprechen von einer "bewussten Verwahrlosung", um die Strecke früher oder später völlig abtragen zu können.

Der Schaden für den Tourismus, sowie für die Bewohner der Eisenbahnanliegergemeinden ist enorm: Einerseits können keine Sonderzüge mehr durch Wachau-Nibelungengau und Strudengau mehr geführt werden, weiters können bei Schlechtwetter die Radfahrer nicht den Zug als Alternative benutzen.
Die einheimische Bevölkerung kann nicht mehr per Zug Ausflüge nach Maria Taferl und in die Wachau machen.

Quelle: http://www.strudengauer.tv